Primäre Anwendung

Die HELIOLUX®-Lampe kann zur Prävention und als Therapie bei vielen Krankheitsbildern angewandt werden. Weil sie aber auch das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigern kann, ist sie ein Lebenselixier für jedermann.
 
Von dem Vollspektrumlicht wird vor allem der Fibrinogenspiegel (wichtig für den Blutfluß), die Konzentration von C-reaktivem Protein im Blut (zeigt Entzündungen im Körper an) und die Bildung von Vitamin D (wichtig für die Knochenfestigkeit und den Calciumstoffwechsel) positiv beeinflusst. Aus diesem Zusammenhang lassen sich eine Reihe von Indikationen ableiten, bei denen die Anwendung der HELIOLUX®-Lampe zu empfehlen ist. Die wichtigsten sind: Herz- und Kreislauferkrankungen, Befindlichkeitsstörungen und Osteoporose.

 

Primäre Anwendung:

  • Herz- und Kreislauferkrankung

    Fibrinogen ist zunächst als ein Blutgerinnungsfaktor bekannt, ohne Fibrinogen könnte sich die offene Wunde bei einer Verletzung nicht wieder schließen.
     
    Dieser Blutbestandteil gilt unter Medizinern aber auch als ein Risikofaktor für Patienten, die Probleme mit dem Herzen haben. Denn ein erhöhter Fibrinogenspiegel läßt das Blut in den Adern zäher fließen.
     
    Wissenschaftler aus Cambridge stellten in diesem Zusammenhang fest, daß in England und Wales in jedem Winter 20.000 Todesfälle mehr aufgrund von Herz- und Kreislauferkrankungen zu verzeichnen sind als in den anderen Jahreszeiten. So sahen sie sich mit der Frage konfrontiert: Warum erliegen in der kalten Jahreszeit so viel mehr Menschen einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall?
     
    Nähere Untersuchungen der Wissenschaftler ergaben, dass das Fibrinogen saisonalen Schwankungen unterliegt. In den Wintermonaten ist der Fibrinogenspiegel durchschnittlich höher als in den Sommermonaten. Eine mögliche Erklärung für die erhöhten Todesfälle im Winter war damit gegeben.
     
    Die Sonne steuert diesen als Risikofaktor bekannten Wert!
  • Lange bevor moderne Psychopharmaka in den Handel kamen, wurden Depressionen, Melancholie aber auch Übererregbarkeit bereits mit Licht behandelt.
     
    Depressionen gelten als die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung, vor allem bei älteren Patienten. Rund ein Viertel aller Menschen über 70 leiden darunter. Die oft stark aktivitätshemmenden psychischen Veränderungen sind bei dieser Personengruppe meist auf ihre veränderte Lebenssituation (Pensionierung, Verlust des Partners, Isolierung) zurückzuführen. Doch auch jüngere Menschen leiden unter Depressionen. Diese resultieren dagegen vorwiegend aus einem eingeschränkten Stoffwechsel.
     
    Aufgrund seiner Erfahrungen mit Licht und Johanniskraut führte Dr. Dr. Weth eine Untersuchung an rund 100 Patienten mit leichten und mittelschweren Depressionen durch. Zwei Drittel der Probanden litten darüber hinaus an akuter Erschöpfung, etwa die Hälfte wiesen Entzündungszeichen (erhöhtes C-reaktives Protein) im Blut auf. Ein Teil der Patienten wurde vier Wochen nur mit Johanniskraut behandelt. Dem anderen Teil wurde ebenfalls Johanniskraut verabreicht, zusätzlich wurde aber bei den Patienten dieser Gruppe eine Therapie mit der Vollspektrumlampe angewandt.
     
    Nach 14 Tagen war bei den nur mit Johanniskraut behandelten Patienten eine Besserung festzustellen. Bei denjenigen, die zusätzlich eine Lichttherapie erhielten, trat der klinische Effekt jedoch deutlich schneller ein. Ihre Beschwerden besserten sich innerhalb weniger Tage, die Depressionen verschwanden in viel kürzerer Zeit. Noch überraschender waren die Ergebnisse bei Patienten mit einer begleitenden Entzündung: Das C-reaktive Protein wurde innerhalb von zwei Wochen signifikant verringert.
  • In den westlichen Industrieländern leiden über 75 Millionen Menschen an Osteoporose (Knochenschwund), von der vorwiegend Frauen betroffen sind. Allein in Deutschland gibt es rund fünf Millionen Frauen und eine Million Männer, die an fortschreitendem Abbau ihrer Knochensubstanz leiden.
     
    Calcium ist eine Grundsubstanz, ohne die die Stoffwechselvorgänge im Körper nicht richtig funktionieren. Doch damit das Calcium aus dem Darm resorbiert werden kann, benötigt der menschliche Organismus Vitamin D. Dieser Zusammenhang wurde entdeckt, als man feststellte, dass sich die Knochenkrankheit Rachitis (Verformung der Knochen im Säuglingsalter) mit der Gabe von Vitamin D verhindern lässt.
     
    Das lebensnotwendige Vitamin D hat als Vorstufe ein Provitamin (D3 7-Dehydrocholesteron). Dieses wird in mehreren Organen des menschlichen Körpers gebildet, wie zum Beispiel der Haut, der Leber und den Nieren. Das Provitamin und damit das Vitamin D können aber nur gebildet werden, wenn ein bestimmtes ultraviolettes Licht, das UVB, in ausreichendem Maße aufgenommen wird.
     
    In den Wintermonaten reicht die verminderte Sonneneinstrahlung fast nicht mehr aus, um eine ausreichende Produktion von Vitamin D zu gewährleisten. Gerade bei älteren Menschen, die sich relativ wenig im Freien aufhalten können, kommt es dann zu einem akuten Vitamin D-Mangel.
     
    Sie erkranken an Osteoporose. Häufige Frakturen können die Folge sein ebenso wie der sogenannte „Altersbuckel“. An Osteoporose erkrankte Menschen leiden häufig an Schmerzen, es tritt eine Leistungsminderung ein, und nicht selten werden sie dann pflegebedürftig.
     
    Aber nicht nur älteren Menschen ist zu empfehlen, regelmäßig das Licht der HELIOLUX®-Lampe auf sich wirken zu lassen, damit die Produktion von Vitamin D angeregt wird. Die regelmäßige Anwendung kann den Knochenschwund nicht nur stoppen, auch zur Vorbeugung der Osteoporose ist die HELIOLUX®-Lampe ein probates Mittel – und dies ohne Nebenwirkungen.